Presse
02.10.2018, 10:47 Uhr | Presseartikel des Prignitzer
Gemeinsam für Azubis und die A14
Wittenberge hat für ein Jahr den Vorsitz in der Lenkungsgruppe des Regionalen Wachstumskerns / Dauerthemen bleiben
 Zwei Themen werden für den Regionalen Wachstumskern (RWK) auch weiterhin besonders im Vordergrund stehen: die Fachkräftesicherung und die Infrastruktur. „Wir wollen den hiesigen Unternehmen unter die Arme greifen und auch dabei helfen dafür zu sorgen, dass die Berufsausbildung gestärkt wird“, sagte Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura gestern. Gemeinsam mit ihrem Karstädter Amtskollegen Udo Staeck war sie in das Wittenberger Rathaus gekommen, wo Bürgermeister Oliver Hermann den symbolischen Staffelstab übernahm. Für ein Jahr hat nun Wittenberge den Vorsitz in der Lenkungsgruppe des RWK. 
 „Natürlich werden wir auch künftig die Interessen der Region vertreten, auch überregional“, so Hermann, der gleich einen entsprechenden Termin ankündigte. Im Oktober solle es eine Vor-Ort-Gespräch mit dem Land und, falls möglich, mit dem Nachbarkreis Ludwigslust-Parchim geben, um über das leidliche Thema A14 zu reden. „Viele können es schon nicht mehr hören, aber es ist eines der bestimmenden Probleme“, betonte Hermann. Auch die engere Taktung der Fernzüge RE2 und RE6 zu bestimmten Tageszeiten stünde weiter auf der Tagesordnung des RWK. Wie erfolgreich die Arbeit des Wachstumskerns ist, habe sich auch beim Brandenburg-Tag gezeigt, wo zahlreiche Prignitzer Schulen ein Programm gestalteten. „Das war in der Form nur möglich, weil wir auf das Netzwerk Schule-Wirtschaft zurückgreifen konnten. Ich habe von den Vertretern des Landes gehört, dass sich noch nie so viele Schulen eingebracht haben wie in Wittenberge.“ Dass Arbeitskräfte und eine moderne Infrastruktur unverzichtbar für eine ländliche Region wie die Prignitz sind, erklärte auch Torsten Diehn als Vorsitzender der Wirtschaftsinitiative Westprignitz. „In den vergangenen Jahren ist der Kampf um Arbeitskräfte massiv entbrannt. Das konnten wir uns vor 15 Jahren noch nicht vorstellen.“ Annett Jura ergänzte, dass mit Hilfe der Ausbildungsmessen oder auch dem Pokal der Wirtschaft es den Firmen ermöglicht würde, sich zu zeigen und auch Kontakte untereinander zu knüpfen. Für Udo Staeck ist klar, dass das Land seine Strategie weiterfahren muss, die Regionalen Wachstumskerne finanziell gezielt zu fördern. „Das ist der richtige Weg“, so Staeck. Oliver Hermann lobte die Partnerschaft mit dem Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz , das die Aufgaben des RWK koordiniert.



Quelle: https://www.svz.de/21210702 ©2018
aktualisiert von Steffen Dahnke, 10.10.2018, 11:33 Uhr
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