Presse
22.08.2018, 14:48 Uhr | Pressebericht der Märkischen Allgemeinen
25 Unternehmen zeigten ihre Lehrberufe
Wie vielfältig die Ausbildungsmöglichkeiten in der Region sind, das sahen Schüler bei der Straße der Berufsideen in Wittenberge.
Wittenberge. Die 6. Straße der Berufsideen ist am Dienstagvormittag auf dem Schulhof der Oberschule Wittenberge in der Scheunenstraße eröffnet worden. 25 Unternehmen präsentierten sich mit Aktionsständen, ermunterten zum Ausprobieren und Mitmachen und zeigten ihre Ausbildungsmöglichkeiten. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Verein Wirtschaftsinitiative Westprignitz und dem Prignitzer Netzwerk Schule-Wirtschaft.
Der Schulleiter der Oberschule, David Pichanski, begrüßte zunächst alle Gäste und dankte allen Akteuren für ihre Mitarbeit. Wittenberges Bürgermeister Oliver Hermann betonte, wie wichtig diese Veranstaltung sei. „Wichtig ist es jetzt nicht nur, die Quantität der Arbeitsplätze zu erhalten, sondern auch deren Qualität zu erhöhen”, sagte er. Um die Lebensqualität zu erhöhen, sei zwar die Arbeit wichtig. Aber auch die Freizeitangebote müssten stimmen. Daran müsse die Stadt noch einiges tun. Die Straße der Berufsideen trage dazu bei, die Arbeitsangebote bekannt zu machen. In Berlin auf die Veranstaltung aufmerksam geworden Die Koordinatorin des Prignitzer Netzwerk Schule-Wirtschaft, Corina Sixt-Röppnack, freute sich besonders, die Fachkräfteberaterin der Industrie- und Handelskammer Kiel, Britta Weidemeier, begrüßen zu dürfen. „Ich bin in Berlin bei der Auszeichnung des Pokals der Wirtschaft auf die Ausrichtung der Straße der Berufsideen aufmerksam geworden. Wir sind auf der Suche nach neuen Formaten für die Präsentation der Ausbildungsberufe. Die Jobbörsen decken nicht den Bedarf aller Unternehmen. Es ist gut zu sehen, wie das hier organisiert wird”, lobte sie. Rund 300 Schüler der Oberschule, dazu Gäste aus der Wittenberger Förderschule sowie des Gymnasiums sahen sich um und informierten sich. Mohamed aus der 8. Klasse interessiert sich zum Beispiel vorwiegend für technische Berufe. Dennoch schaute er sich auch am Stand der Bundesagentur für Arbeit um. Birgit Kollmorgen informierte ihn über die Ausbildung zum Fachangestellten für Arbeitsmarktdienstleistungen. Dort warten abwechslungsreiche Aufgaben für die Auszubildenden und eine praxisnahe Ausbildung. Vom Tierwirt bis zum Revierjäger Großer Andrang herrschte an fast allen Ständen. Bei Marina Maaß von Agar aktiv, dem Kompetenzzentrum Landwirtschaft und ländlicher Raum, wurden gleich 14 grüne Berufe wie Tierwirt, Revierjäger oder Pflanzentechnologe vorgestellt. Dort durften Interessenten einen Traktor besteigen oder Hand an einem Kuheuter-Modell anlegen. „Die Kühe werden zwar im Melkkarussell gemolken. Dennoch wird vorher mit der Hand geprüft, ob das Euter gesund ist. Mit der Hand zu melken gehört noch zur Ausbildung, wird aber nicht mehr geprüft”, sagte Marina Maaß. Der Achtklässler Michell hörte aufmerksam zu, denn er interessiert sich für den Beruf des Landwirts. Wie Löcher in ein Blech kommen, erfuhren Interessenten am Stand des Unternehmens Graepel aus Seehausen (Altmark). Unter der Aufsicht des Leiters Werkzeugbau, Hans-Werner Spillner, duften ­kräftige Jungs den Hammer schwingen. Von Jens Wegner Quelle: http://www.maz-online.de/Lokales/Prignitz/Wittenberge/25-Unternehmen-zeigten-ihre-Lehrberufe-in-Wittenberge
aktualisiert von Steffen Dahnke, 22.08.2018, 14:53 Uhr
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