Presse
17.07.2018, 10:19 Uhr | Pressebericht der Märkischen Allgemeinen
Sommertraum an der Elbe
Bei den 19.Elblandfestspielen hatte neben Kim Fisher auch eine Perlebergerin ihren großen Auftritt.
„Wer ist heute schon das 19. Mal dabei?”, fragte der Präsident der Elblandfestspiele, Michael Hansen, als er am Freitag die Gäste zu den 19. Festspielen auf dem Gelände der Alten Ölmühle Wittenberge begrüßte. Einige wenige meldeten sich. Nach seiner Frage, wer das erste Mal hier sei meldeten sich deutlich mehr Gäste.

„So einiges hat sich seit dem letzten Mal gerändert. Wir haben ein neues Bühnenbild geschaffen”, nannte er als Beispiel und begrüßte anschließend Ehrengäste wie den ehemaligen Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck, die Landtagsabgeordneten Britta Stark und Holger Rupprecht, die Brandenburger Kulturministerin Martina Münch und den Prignitzer Landrat Torsten Uhe.

„Ganz wichtig ist es für uns Sponsoren zu gewinnen”, sagte er und begrüßte stellvertretend für alle Sponsoren den Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Prignitz, André Wormstädt. Er gratulierte dem Deutschen Filmorchester Babelsberg zum 100. Geburtstag. „Ein fünftel dieser Zeit sind wir sehr verbunden”, so Hansen und begrüßte seine langjährige Freundin Dagmar Frederic.

Im historischen Ambiente der Alten Ölmühle hielt am Wochenende zum 19. Mal die Musik Einzug auf der Elblandbühne. So lautet das Motto dieses Jahr: Zauber der Musik – Classics, Show & Evergreens.

Abwechsungsreiches Programm unter freiem Himmel

Freunden der beschwingten Unterhaltung wurde je am Freitag und Sonnabend bei bestem Sommerwetter ein abwechslungsreiches Programm unter freiem Himmel präsentiert.

Nicht nur Opern- und Operettenfreunde kamen auf ihre Kosen, sondern auch Liebhaber von Schlager- und Popmusik. Die neue Bühnendekoration war in blau und gelb gehalten. Mit „Bad, bad Leroy Brown” gesungen von der Moderatorin Kim Fisher und dem Sänger und Entertainer Tom Gaebel begann, die bunte Gala.

„Was ist der Zauber der Musik?”, fragte sich Kim Fisher. „Das liegt ganz am Anfang unsere Kindheit, glaube ich, wenn man anfängt jede Melodie die man hört mitzusingen”, meinte Kim Fisher und versprach den Gästen: „Wir werden heute viel Freude miteinander haben.”

Sie versuchte dem Besonderen auf den Grund zu gehen, was die Elblandfestspiele ausmacht. „Es ist die gute Atmosphäre und die tolle Stimmung”, meinte der Dirigent des Orchesters, Robert Reimer.

„Wie eine große Familie“

Es ist wie eine zusammengewachsene große Familie”, stellte Kim Fisher fest, nachdem sie am Freitag bereits den ganzen Tag vor Ort war und die Akteure vor und hinter der Bühne kennengelernt hatte. „Das ist eine Show von euch für euch”, bestätigte sie dem Publikum.

Das Schwesternschlagerduo Anita und Alexandra Hofmann begeistere die Gäste mit Hits wie „Oh happy day”, einem Abba-Medley oder „100 000 Volt (Sleeping in my car)” und ihren wechselnden glanzvollen Outfits. Grazia & Jay unterhielten das Publikum mit Italo-Schlagern wie „Tu, soltanto tu (Mi hai fatto innamorare)” und „Niente può fermarci”.

Jodelduett von den Hoffmann-Schwestern

Als besondere Darbietung sang Kim Fisher das Lied aus dem Defa-Film Solo Sunny, der extra für sie neu arrangiert wurde. „Das löst bei mir besondere Gefühle aus”, sagte sie. Kim Fisher plauderte mit den Künstlern. So erfuhren die Gäste, dass in Robert Reimer schon früh der Wunsch wuchs, einmal Dirigent zu werden, und dass die Hofmann-Schwestern eigentlich nichts gemeinsam haben, außer der Musik und den Eltern. Sie befinden sich derzeit in ihrem 30. Bühnen-Jubiläumsjahr. Als Beispiel für ihre frühere Musik gaben sie ein Jodelduett zum besten.

Großer Autritt für die Preisträgerin

Für die Perlebergerin Julia Schuhmacher, Preisträgerin der Lotte-Lehmann-Akademie, war es der erste Fernsehauftritt, denn das RBB-Fernsehen filmte wieder beide Aufführungen. Sie sang „O mio babbino caro” aus Giacomo Puccinis Oper „Gianni Schicchi” und erntete dafür einen tosenden Applaus.

Die Artisten des Hamburger Theaters Feuervogel begeisterten mit gekonnter Stelzen- und Luftakrobatik.

Feuerwerk zum Schluss

Rund 1600 Gäste erlebten am Freitag das Ende der prächtigen Gala mit ein prächtiges Feuerwerk über den Dächern der altehrwürdigen Ölmühle.

Am Sonnabend kamen etwa eben so viel Gäste. „Für mich ist es zur Tradition geworden, hier herzukommen. Ich war schon sehr oft hier. Das ist ein Glanzlicht in der Prignitz und es ist immer toll. Das muss man einfach mitnehmen”, schwärmte Gisela Hauck aus Groß Pankow und lobt auch die gute Organisation.

Von Jens Wegner



Quelle: www.maz-online.de/Lokales/Prignitz/Wittenberge/Sommertraum-an-der-Elbe

aktualisiert von Steffen Dahnke, 17.07.2018, 10:22 Uhr
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