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16.07.2018, 10:58 Uhr | Mitteilung des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg
Hochwasserschutz in Wittenberge

Wittenberge – Rechtzeitig vor dem Brandenburg-Tag und damit voll im Zeitplan übergibt Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger heute eine weitere Hochwasserschutzmaßnahme mit einem Investitionsvolumen von 1,1 Millionen Euro in Wittenberge. Mit der rund 400 m langen Spundwand ist nun ein vollständiger Schutz des Industriegebiets Süd in Wittenberge gegen ein 100-jährliches Hochwasser erreicht.

Das Industriegebiet Süd und die hier angesiedelten Branchen liegen im Rückstaubereich der Stepenitz. Während des Sommerhochwasser 2013 musste auf etwa 1.350 Metern Länge ein Notdeich errichtet werden.

Der Startschuss für den Hochwasserschutz im Bereich des Industriegebiets Süd fiel bereits 2012. Im 1. Bauabschnitt  wurde eine Hochwasserschutzwand in Stahlbetonbauweise auf einer Länge von rund 820 Metern zwischen der Hafenspitze bis zum Anleger 3 errichtet. Im Jahr 2015 wurde im 3. Bauabschnitt eine 150 Meter lange Lücke in Spundwandbauweise geschlossen.

Seit Beginn der Bauarbeiten im 2. Bauabschnitt im November 2017 wurden knapp 300 Tonnen Stahlspundwandbohlen auf einer Länge von 400 Metern gerammt. Die Durchquerung verschiedener Rohr- und Kabelleitungen entlang der Trasse stellten die Baufirmen technologisch vor große Herausforderungen. Mit dem Einbau von Ton-Plomben erfolgte die Abdichtung der Spundwand in kritischen Bereichen. Darüber hinaus war eine beeinträchtigungsfreie Einbindung und Querung des parallel verlaufenden Zufahrtgleises der Industrie- und Hafenbahn zu beachten. An zwei Stellen queren Gleise die Hochwasserschutzanlage. Insgesamt wurden 4 Scharten eingebaut, die im Hochwasserfall mit mobilen Hochwasserschutz-Elementen verschlossen werden können.

Erforderliche Ersatzpflanzungen für den Ausgleich von Eingriffen in Natur und Landschaft werden im Stadtgebiet Wittenberge vorgenommen.

Die Höhe der Spundwand reicht einen Meter über den Bemessungshochwasserstand von 7,99 Meter am Pegel Wittenberge. Damit ist das Industriegebiet Süd nun vollständig gegen ein 100-jährliches Hochwasser gesichert. Insgesamt investierte das Land rund 6,1 Millionen Euro in den Schutz des Industriegebiets in Wittenberge.


Quelle: https://mlul.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.343805.de

aktualisiert von Steffen Dahnke, 17.07.2018, 11:32 Uhr
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