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24.09.2020, 10:05 Uhr | Pressebericht des Prignitzer
Stadt will Veritaspark fördern
Gutachten soll Einstufung als Sanierungsgebiet prüfen
WITTENBERGE Die Stadt Wittenberge will sich deutlich stärker als bisher um den Veritaspark kümmern. Das älteste Industriegebiet der Stadt soll Sanierungsgebiet werden. Erste vorbereitende Schritte werden in die Wege geleitet. Es geht um Fragen der städtebaulichen Perspektive für dieses Areal und wie der Gewerbepark in seiner Entwicklung unterstützt werden kann, fasst Bauamtsleiter Martin Hahn zusammen.
Im Park ist eine ungeordnete Struktur entstanden. Es gibt eine Mischung aus Leerstand, gewerblicher Nutzung und brachliegendem Flächenpotenzial. Da die Stadt kaum Gewerbereserven aktivieren oder gar neu ausweisen könne, besitze die Entwicklung des Areals eine hohe Bedeutung für ganz Wittenberge.

Gesucht werde eine Strategie, die nachhaltige Impulse auslösen soll, um das Areal und die darauf angesiedelten Firmen zu fördern, im Idealfall neue Arbeitsplätze zu schaffen. Derzeit sind 25 Firmen mit 360 Arbeitsplätzen angesiedelt. Nur ein Drittel der Fläche wird genutzt. Betrachtet werden soll auch die energetische Effizienz des Areals,die Sanierung vonA ltlasten und die Sanierung der Gebäudesubstanz.

Grundsätzlich erfülle der ParkVoraussetzungen für ein städtebauliches Sanierungsgebiet. Vorbereitende Untersuchungen sollen das untersetzen, Möglichkeiten und Chancen aufzeigen. Dabei werden der Eigentümer und die Mieter mit einbezogen. Die genauen Kosten für dieses Gutachten seien schwer zu schätzen, so Martin Hahn. Die Stadt gehe zunächst von 30 000 Euro aus. Mittel, die im aktuellen Haushalt zur Verfügung stünden.

Im Bauausschuss stieß der Plan bei den Abgeordneten auf Zustimmung. Wolfgang Strutz sprach davon, dass „endlich Bewegung“ in diese Sache komme. Er habe den persönlichen Eindruck gewonnen, dass der Park für die wechselnden Eigentümer nur ein „Steuerabschreibungsprojekt“ sei. Sollte der Bereich Sanierungsgebiet werden, hätte die Stadt zumindest einen kleinen Einfluss auf den Eigentümer. Am 30. September muss das Vorhaben in der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Sie beginnt um 18.15 Uhr im Kulturhaus.


Quelle: www.prignitzer.de
aktualisiert von Steffen Dahnke, 28.09.2020, 10:09 Uhr
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