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07.06.2012, 10:59 Uhr | Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
Schulterschluss nötig - CDU Wittenberge zur Polizeiwache
Roland Quiatkowski fordert mehr Einsatz der anderen Parteien
Warum steht der Landtagsabgeordnete der CDU Wittenberge Gordon Hoffmann eigentlich alleine, wenn er Anfragen zur Polizeiwache Wittenberge an die Regierung stellt? Sowohl Abgeordnete der Linken als auch der SPD sind in ihrem Handeln und ihren Äußerungen vor dem Parlament und der Regierung nur ihrem Gewissen untergeordnet. 
Dass diese selbst die Wache Wittenberge erhalten möchten, haben sie - zumindest in Wittenberge - laut propagiert. Weshalb sie das nicht in Potsdam tun, bleibt jedoch ihr Geheimnis.

WITTENBERGE Wie aus einer Anfrage des CDU-Landtagsabgeordneten Gordon Hoffmann hervorgeht, plant Innenminister Dietmar Woidke entgegen anders lautender Zusagen künftig weder Wach- und Wechseldienst noch Kripo am Dienstort Wittenberge anzusiedeln. Diesen Schluss zieht Roland Quiatkowski, Vorsitzender der Wittenberger CDU. Der Standort der Wache in der Perleberger Straße sei damit akutgefährdet, da für das wenige verbleibende Personal das Platzangebot zu groß sei. Die Sicherheitslage in der Elbestadt verschlechtere sich damit. "Die Aussagen des Innenministers sind aus meiner Sicht nicht hinnehmbar. Hier wird sehenden Auges eine weitere Zunahme von Kriminalität in Kauf genommen. Gerade in Wittenberge haben wir eine höhere Kriminalitätsbelastung als im Rest des Kreises. Die Entscheidung des SPD-Ministers ist deshalb vollkommen unverständlich", kritisiert Quiatkowski.

Ferner könne weder der Polizei nochdem Steuerzahler zugemutet werden,dass die als "modernste Wache Brandenburgs"gebaute Wache in der Perleberger Straße dem Leerstand preisgegebenwerden soll.

Die Vermarktungschancen für die Wache in der Perleberger Straße seien denkbar schlecht. Brandenburg habe schon genug Investitionsruinen. "Auf eine weitere in Wittenberge können wir verzichten.", erklärte er und fordert einen Schulterschluss der Wittenberger Kommunalpolitiker: "Es ist jetzt wichtig über Parteigrenzen hinweg für den Erhalt der Wache zu kämpfen." Er fordere insbesondere die Wittenberger Vertreter
von SPD und Linke auf, endlich echten Einfluss auf ihre Vertreter im Landtag zu nehmen. MAZ

aktualisiert von Roland Quiatkowski, 12.06.2012, 12:30 Uhr
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