Presse
20.04.2015, 17:22 Uhr
120 Jahre gymnasiale Bildung
20.04.2015 | Artikel des Prignitzer
„So alt wie ein Baum möchte ich werden… Da sind 120 Jahre noch sehr jung. Mittlerweile besucht die fünfte Generation diese Schule. Sie ist eine feste, gesellschaftliche Einrichtung, ein unverzichtbarer Teil unserer Stadt. Sie strahlt Verantwortung aus. Aber nicht das Gebäude, sondern die Schüler und Lehrer“, betonte Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann in seiner Festrede und hatte eingangs einen Songtitel der Puhdys aus dem Jahr 1970 zitiert.
120 Jahre gymnasiale Bildung in Wittenberge – an welchem Ort könnte man dieses Jubiläum besser feiern als im Marie-Curie-Gymnasium selbst. „Wir wollten die Feier bewusst hier im Hause machen. Diese Aula atmet Geschichte. Dank an unsere ehemaligen Stadtväter, die Geld in Hand genommen haben, für das, was uns wichtig ist: Unsere Kinder“, so Oberstudiendirektor Andreas Giske, der seit 2000 Schulleiter ist. Was hätte da besser passen können, als „Ein Hoch auf uns…“ Ein Chor der Siebtklässler unter der Leitung von Saskia Ender aus der 12. Klasse gab diesen Song zum Besten.

Die Geschichte, die der Schuldirektor in drei Zeitabschnitte teilte, begann am 17. April 1895 mit der Einweihung. Die ersten 50 Jahre waren geprägt durch zwei Weltkriege, danach folgte die Schulform nach DDR-Gesetz und dann die Unterrichtsänderung aufgrund der Wende. „Die letzten 25 Jahre sind die wichtigsten für mich. Wir sind eine demokratische Schule im Wandel. Ich habe von Dr. Paul damals eine tolle Schule übernehmen dürfen“, so Giske.

2002/2003 besuchten noch 900 Schülerinnen und Schüler das Marie-Curie-Gymnasium, 60 Lehrkräfte waren für die Bildung verantwortlich. „Dann schlug die demographische Entwicklung zu. Heute haben wir 480 Schüler und 33 Kollegen in zwei Schulen“, so Giske. Das Wichtigste sei, die Kontinuität zu wahren, das hohe schulische Niveau auch nach außen zu tragen wie zum Beispiel die Teilnahme bei „Jugend forscht“, in den Jahren überaus erfolgreich, Projektwochen oder beim Tag der Wissenschaften. „Eine gute Ausbildung ist die Voraussetzung für die Weiterentwicklung. Der Landkreis als Träger ist sich der Aufgabe bewusst, dass Bildung Vorrang hat. Der Landkreis hat hohen Aufwand betrieben, für das, was wir hier heute im Gymnasium sehen“, sagte Landrat Torsten Uhe. Er, genauso wie Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann und Andreas Giske, betonte, dass es wichtig sei, egal wie eine mögliche Kreisgebietsreform aussehen mag, den Standort der gymnasialen Bildung in Wittenberge zu erhalten und auszubauen.

Der Kreis arbeitet eng mit dem Gymnasium zusammen. Seit 2006 besteht eine Kooperation mit der Kreismusikschule. Von dem Ergebnis konnten sich die Gäste bei Darbietungen der musikalisch talentierten Schüler, die unter Leitung von Musiklehrer Mario Geidel durch das Festprogramm führten, überzeugen. Weiter intensiviert werden soll die seit fünf Jahren bestehende Kooperation mit dem Kreiskrankenhaus. „Wir wollen unsere Jugendlichen, die zum Medizinstudium uns verlassen, wieder in die Region zurückholen“, betonte der Landrat. Der Geschäftsführer des Kreiskrankenhauses Karsten Krüger und Andreas Giske unterschrieben in dem feierlichen Rahmen die Vereinbarung. „Ich bin davon überzeugt, dass das Gymnasium gut aufgestellt ist“, so Uhe.

Als Symbolik für die hervorragende gymnasiale Ausbildung in Wittenberge und, auf dass es noch lange so bleiben wird, möchte Bürgermeister Dr. Oliver Hermann mit dem Landrat und den Schülern einen Baum im Stadtpark pflanzen… 

Quelle: www.svz.de/lokales/prignitz/120-jahre-gymnasiale-bildung-id9499411.html
aktualisiert von Steffen Dahnke, 21.04.2015, 17:27 Uhr
CDU Deutschlands CDU-Mitgliedernetz Online spenden Deutscher Bundestag
Angela Merkel CDU.TV Newsletter CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Hermann Gröhe Angela Merkel bei Facebook Hermann Gröhe bei Facebook
©   | Startseite | Impressum | Kontakt | Inhaltsverzeichnis | Realisation: Sharkness Media | 0.03 sec. | 28448 Besucher