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Pressemitteilungen
24.03.2009, 07:14 Uhr | Wittenberge
 
CDU-Fraktion lud zu Diskussionsforum

Die CDU-Fraktion lud am Donnerstagabend in die Gaststätte „Fährmann“ ein, um dort mit Vertretern der Stadtverwaltung, der Wohnungswirtschaft und natürlich mit Kommunalpolitikern über den Stadtumbau zu diskutieren. Moderiert wurde die Diskussionsrunde gewohnt souverän von Gordon Hoffmann, der die rund 25 Gäste herzlich begrüßte und den Wittenberger Bürgermeister, Dr. Oliver Hermann, bat eine kurze Einführung zum derzeitigen Stand des Stadtumbaus zu geben.

Diskussion zum Thema Stadtumbau
Wittenberge -

 

Bürgermeister Hermann gab einen interessanten Abriss zur historischen Entwicklung Wittenberges. So sei es damals das Ziel gewesen die Stadt in Richtung Norden von der Elbe weg zu entwickeln. „Dieser Trend kehrt sich jetzt um. Die Elbe ist ein Standortfaktor für Wittenberge, sie bedeutet Lebensqualität.“, so das Stadtoberhaupt. Daher sei es auch wichtig die Entflechtung von Industriehafen und Tourismushafen voran zu treiben.

 

Die zu erwartende Frage der Gäste, ob man nicht mehr der schönen Altbauhäuser in Wittenberge erhalten könnte, konnten auch WGW-Geschäftsführer Thorsten Diehn und WGEGeschäftsführer Karsten Korup nicht eindeutig positiv beantworten. Sie machten deutlich, dass sowohl WGW als auch WEG bereits am Rande des Machbaren agieren. „Zum einen ist es in der gegenwärtigen Situation gar nicht so einfach eine Finanzierung für Sanierungsvorhaben in Wittenberge auf die Beine zu stellen und zum anderen müssen wir auch bedenken, dass jeder Mieter nur eine Wohnung nimmt.“, erklärt Thorsten Diehn die Schwierigkeiten.

 

Architekt Stefan Kunzelmann, der extra aus Perleberg kam, machte darauf aufmerksam, dass man „neue Ideen braucht, um die zahlreichen Baulücken, die für Wittenberge charakteristisch sind, innovativ zu nutzen und der Stadt so zu einem lebenswerterem Wohnumfeld zu verhelfen“.

 

Nach zweistündiger Diskussion entließ Moderator Gordon Hoffmann die Gäste und bat darum, die Augen auch für das geöffnet zu halten, was in den 20 Jahren seit der Einheit schon geschafft wurde, denn auch das sei immerhin Einiges.


aktualisiert von Franziska, 24.03.2009, 07:20 Uhr