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Pressemitteilungen
11.11.2008, 09:46 Uhr | Wittenberge
 
Blumen und Gebinde an Gedenkstätte entwendet und zerstört
Hoffmann: „Nicht als gedankenlosen Kinderstreich
verharmlosen“

Wittenberge - Am Sonntag legten der Wittenberger Bürgermeister, Abgeordnete und zahlreiche Bürger
Blumen und Gebinde nieder. Sie erinnerten damit an die schrecklichen Ereignisse in der
Reichskristallnacht am 9. November 1938. Bereits einen Tag nach der Gedenkveranstaltung
haben Unbekannte die Blumen entfernt und das von der Stadt Wittenberge gestiftete Gebinde
zerstört.

Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU Wittenberge, Gordon Hoffmann: „Das Gedenken der Opfer und das Erinnern an die Verbrechen des Nationalsozialismus sind von großer Bedeutung.
Sind es doch die Momente des Innehaltens und des Gedenkens, in denen man immer wieder große Betroffenheit spürt. Betroffenheit, die uns als Antrieb dafür dient, dass wir uns dem Kampf für unsere freiheitliche Demokratie verpflichten, in der alle Menschen – gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion – die gleichen Rechte genießen. Ich verurteile, dass Unbekannte die Blumen und Gebinde des Gedenkens entfernt und zerstört haben. Man darf dieses nicht pauschal als gedankenlosen Kinderstreich verharmlosen. Dieser Vorgang zeigt deutlich, dass wir Demokraten in unserem Bemühen nicht nachlassen dürfen.
Die Menschen, die nach 1945 geboren wurden, tragen keine Schuld, aber sie tragen eine besondere Verantwortung, die sich aus der schmerzvollen Geschichte unseres Landes begründet. Wir müssen dieser Verantwortung durch Wort und Tat – und durch unser Bekenntnis zur Demokratie immer wieder gerecht werden.“
aktualisiert von Franziska, 11.11.2008, 09:51 Uhr